Cordt Schnibben, Irmela Hannover
I can`t get no
Ein paar 68er treffen sich wieder und rechnen ab

ISBN: 978-3-462-03905-4

Erscheinungsdatum: 29. Oktober 2007
384 Seiten, Gebunden

Lieferbar
Euro (D) 22,90 | sFr 34,90 | Euro (A) 23,60


Zum Inhalt

Wir sind an allem schuld! – Vierzig Jahre danach: Was 68 war und was daraus wurde

I can’t get no erzählt von einem Wochenende, das als heiteres Fest begann und zu einem wütenden Schlagabtausch wurde. 15 Leute, die Ende der 60er gemeinsam zur Schule gingen und den Aufstand probten, sehen sich nach 40 Jahren wieder und reden über ihr Leben. Sind sie, die 68er, wirklich an allem schuld: Kindermangel, Verfall der Werte, Hedonismus – also an all dem, was seinerzeit begann?

Damals blockierten sie in Bremen Straßenbahnen, kifften zusammen, warfen Scheiben ein, bemalten ihre Gymnasien mit Parolen, gingen zu Dutschke in die Lila Eule, tanzten im Beat-Club.
Heute sind sie Staatsanwälte, Werber, Ärzte, Journalisten, Manager, Politiker, Hochschullehrer. Einige sehen sich noch als Linke, andere sind unpolitisch, andere eher konservativ. In einer Villa in Worpswede haben die 15 ein Wochenende lang darüber geredet und gestritten, was sie damals vom Leben erwartet und bis heute daraus gemacht haben. Und darüber, was sie von neuer Bürgerlichkeit, neuem Patriotismus, neuer Religiosität und all den anderen Schlagworten halten, die für den aktuellen Versuch einer geistig-moralischen Wende stehen. »I can’t get no« macht die Faszination des Aufbruchs von damals deutlich, die Jahre, in denen sich Pop und Politik, Sex und Drogen so mischten, dass jeder das Gefühl hatte: »time is on my side«. Die 15 erzählen von ihren Hoffnungen und Enttäuschungen, aber auch von einem Lernprozess, der sie heute klüger auf die 60er blicken lässt. An diesem Trip durch vier Jahrzehnte Bundesrepublik beteiligen sich u.a. die Bundestagsabgeordnete Krista Sager, der Rechtsanwalt Bernhard Docke, die Journalistin Tissy Bruns, der Hochschullehrer Christoph Köhler, der Sozialmanager Joachim Barloschky, die Generalstaatsanwältin Angela Uhlig van Buhren, der Stadtteilbürgermeister Robert Bücking, der Werbeunternehmer Jork de la Fontaine.

I can’t get no wird auch auf die Bühne gebracht und als Dokudrama verfilmt.

Rezensionen

»Ein Bestandsaufnahme von einst und jetzt... Ein lebendiges Geschichtsbuch.« Buchhändler heute

»Hier ist endlich mal eine Möglichkeit, in das große Murmeln dieser Generation hineinzuhören, ohne allzu laute Begleitmusik. Es ist dieser heimliche Blick ins Lehrerzimmer, wie das Lauschen unter den Tischen der Eltern - und es ist so, wie man es schon immer vermutet hatte; nur noch mehr.« Die Zeit

»Das Buch ist ein Muss für alle, die die Anatomie der Studentenbewegung durchdringen und als Teil eines gesellschaftlichen Prozesses verstehen wollen.« Rheinischer Merkur

 

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Über die Autoren

Cordt Schnibben, geboren 1952, leitet das Ressort Gesellschaft des Spiegel. Studium der ...
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Irmela Hannover, geb. 1954, studierte Jura in Marburg, Bremen, New York, und ...
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