ISBN: 978-3-462-03768-5
Erscheinungsdatum: 22. Februar 2007
432 Seiten, Gebunden
Titel der Originalausgabe: Christine Falls
Aus dem Englischen Christa Schuenke
Lieferbar
Euro (D) 19,90 | sFr 30,50 | Euro (A) 20,50
Booker-Preis-Gewinner John Banville zeigt sich von seiner kriminellen Seite
Quirke ist Herr über das Totenreich des Holy Family Hospitals. Er liebt die Abgeschiedenheit der Pathologie, zwei Stockwerke unter dem geschäftigen Treiben auf den Straßen Dublins. Dann wirft die Leiche der jungen Christine Falls Fragen auf. Und Quirke begibt sich, auf der Suche nach Antworten, in die Welt der Lebenden, wo sich die Abgründe seiner eigenen Familie vor ihm auftun.
Es ist mitten in der Nacht, als Quirke seinen Schwager Malachy, den überaus angesehenen Leiter der Geburtsklinik, in der Pathologie überrascht – gebeugt über die Akte Christine Falls. Das Erscheinen des seltenen Gastes erweckt Quirkes Argwohn und regt ihn zu Nachforschungen an. Er findet heraus, dass Christine Falls keineswegs an einer Lungenembolie gestorben ist, wie auf dem Totenschein vermerkt, und dass sie das Schicksal vieler junger Frauen im Irland der Fünfzigerjahre teilte. Quirke forscht weiter und gerät mit der eigenen Vergangenheit und dem katholischen Establishment in Konflikt. Die Fäden laufen im tief verschneiten Boston zusammen.
John Banville, der für seinen internationalen Bestseller »Die See« den Man Booker Prize erhielt und auch in Deutschland im Herbst 2006 von Kritikern, Buchhändlern und Lesern begeistert aufgenommen wurde, zeigt sich von einer neuen Seite. Unter dem Pseudonym Benjamin Black hat er seinen ersten Krimi verfasst: atmosphärisch dicht, mitreißend und sprachlich brillant.
»Ich denke, die Figuren in seinem Roman sind nicht so schrecklich, wie er uns glauben machen will. Sie haben ihre Dämonen, ihre bösen Träume, ihre Angst einflößenden Geheimnisse, aber in ihnen allen … steckt ein bittersüßes Gefühl der Sehnsucht nach den Dingen, die sie verloren oder aber überhaupt nie besessen haben.« John Banville über Benjamin Black
»Das ist der Unterschied zwischen Ihnen und mir. … Sie spekulieren über Seiten hinweg darüber, weshalb die eine Figur dieses oder jenes tut, natürlich ohne jemals eine Antwort oder auch nur den Hauch einer Antwort darauf zu finden. … Ich hingegen halte mich an das, was die Figuren tun.« Benjamin Black zu John Banville
»Ein raffiniert verwickeltes irisch-amerikanisches Familiendrama. ...Banville versteht seine Leser zu faszinieren.« Stern
»Man versinkt, staunt und verneigt sich schließlich in schaudernder Ehrfurcht vor dieser raffinierten, intellektuell aufgeladenen Variante eines ›Schwarze Serie‹-Plots.« Park Avenue
»Clever konstruiert und gerade auch wegen der zahlreichen, detailliert geschilderten Charaktere interessant, zeigt John Banville, er verbirgt sich hinter dem Pseudonym Black, dass der Ausflug in ein anderes literarisches Genre durchaus eine Bereicherung sein kann.« Hamburger Abendblatt
»Gerechterweise müsste John Banville zu seinen zahlreichen Trophäen bald auch den höchsten Krimipreis Großbritanniens zählen dürfen.« The Guardian
»Sehr gemächlich entwickelt sich, nach einem famos unheimlichen Auftakt, die Krimihandlung, und fühlt sich doch keinen Moment gemächlich an! Quirkes Familie und Kollegen, seine Kneipenbesuche und Spaziergänge, seine Liebe zur falschen Frau, das alles transportiert so viele Dublin-Details und feine Charakterzeichnungen, dass kein Raum für Ungeduld ist.« Frankfurter Rundschau
»Weil die Sprache so ausdrucksstark ist..., ist dies unter den Frühlingskrimis das literarische Meisterstück.« Die Weltwoche
»Ein atmosphärisch dichter Roman, brillant erzählt.« Echo
»...überzeugende Charaktere, dichte Atmosphäre, brillante Sprache.« Bücher
»John Banville hat unter dem Pseudonym Benjamin Black einen sprachgewaltigen, atmosphärisch dichten und wunderbar düsteren Kriminalroman vorgelegt.« Spiegel
»Es ist Banvilles glänzende Darstellung des komplexen, von zahlreichen Ambivalenzen bewegten Beziehungsgeflechts, in dem seine Figuren agieren, die ›Nicht frei von Sünde‹ zu einer spannenden Lektüre macht. Ein doppelbödiger und sprachlich herausragender Kriminalroman.« NZZ
Benjamin Black ist das Pseudonym des 1945 geborenen John Banville, der zu den bedeutendsten ...
Mehr über Benjamin Black
Roman
mehr
Kommentieren Sie dieses Buch: