ISBN: 978-3-462-03704-3
Erscheinungsdatum: 05. Oktober 2009
1328 Seiten, Gebunden
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Mai 2025: Die Energieversorgung der Erde scheint gesichert, seit die USA auf dem Mond das Element Helium-3 fördern. Bahnbrechende Technologien des Konzerngiganten Orley Enterprises haben die Raumfahrt revolutioniert, in einem erbitterten Kopf-an-Kopf-Rennen versuchen Amerikaner und Chinesen, auf dem Trabanten ihre Claims abzustecken.
Während der exzentrische Konzernchef Julian Orley mit einer Schar prominenter Gäste zu einer Vergnügungstour ins All aufbricht, soll Detektiv Owen Jericho, den eine unglückliche Liebe nach Shanghai verschlagen hat, die untergetauchte Dissidentin Yoyo ausfindig machen. Was nach Routine klingt, ist tatsächlich der Auftakt zu einer alptraumhaften Jagd von China über Äquatorialguinea und Berlin bis nach London und Venedig. Denn auch andere interessieren sich für Yoyo, die offenbar im Besitz streng gehüteter Geheimnisse und ihres Lebens nicht mehr sicher ist.
Jericho muss sich mit der bildschönen, aber ziemlich anstrengenden Chinesin zusammentun, um den phantomgleichen Gegnern auf die Spur zu kommen. In einer Zeit, in der multinationale Konzerne der Politik zunehmend das Zepter aus der Hand nehmen, führen beide einen verzweifelten Kampf ums Überleben, gehetzt von einer Übermacht hochgerüsteter Killer. Die Suche nach den Drahtziehern führt mitten hinein in die Wirren afrikanischer Söldnerkriege, Machtkämpfe um Öl und alternative Energien, Vorherrschaftsträume im Weltraum – und zum Mond, auf dem sich Orleys Reisegruppe unvermittelt einer tödlichen Bedrohung gegenüber sieht.
»[...] die Zukunft hat längst begonnen. Wenn Politik, Wirtschaft und Wissenschaft trotzdem hartnäckig aufs Hier und Jetzt fixiert sind, dann muss halt ein Roman kommen, der ein paar kraftvolle Fluchtlinien in Morgen zieht.« Frankfurter Allgemeine Zeitung am Sonntag
»Mehr als ein Thriller: ein intelligenter, lesenswerter Roman mit einer filmreifen Story.« dpa
»Meist rauschhaft liest sich das ganze Buch – am Ende ergeht es dem Leser wie dem zitierten Dean Martin: Ein Mann ist so lange nicht betrunken, wie er sich am Boden an etwas festhalten kann. Zum Beispiel an anregend gut recherchierten Fakten. Darauf versteht sich Schätzing wie nur wenige andere Autoren.« Süddeutsche Zeitung
»Frank Schätzing versteht sein Geschäft. Sein Thema sind fremde Welten, die uns aber doch nah sind. Er recherchiert gründlich und präsentiert nicht nur eine spannende Geschichte, sondern auch interessante Informationen aus diversen Fachgebieten.« Ronald Meyer-Arlt, Hannoversche Allgemeine Zeitung
»Schätzing entwirft atemberaubende Utopien, spinnt fiese Intrigen, meuchelt gut die Hälfte seiner Figuren und entwickelt rasante Actionszenen.« Emmanuel van Stein, Badische Zeitung
»Schätzing ist ein literarischer Globetrotter - an so vielen Orten spielt seine Geschichte, dass 007 dagegen wie ein Stubenhocker aussieht. [...] Das Buch schreit laut: Kino!« M. Halbig, Neue Presse
»Fabelhaft, formidabel und fundiert recherchiert [...]. Detailgenau imaginiert der Science-Fiction-Autor mit wissenschaftlicher Bodenhaftung den Weltraumkrieg um einen Stoff, aus dem Träume künftiger Generationen sein mögen.« Hendrik Werner, Rheinischer Merkur
»Rasant, spielerisch und äußerst zeitkritisch.« Cicero
»Das Buch ist ungeheuer spannend geschrieben, eine Überwältigung [...]. Wie der Autor Spannungsbögen anlegt, das ist hohe Kunst.« Roland Mischke, Freie Presse
»Schätzing schreibt abwechslungsreich und detailliert. [...] Wer gut recherchierte Science-Fiction mit plausiblen, anregenden Zukunftsszenarien will, liegt bei Schätzing richtig [...].« Christian Möller, EinsLive
»Fesselnd [...]. Frank Schätzings Bücher sind eine Mischung aus Thriller und Wissenschaftsreportage.« Bunte
»Limit erzählt einen Mythos. Es ist der unserer Zukunft. Und in den Köpfen der Leser wird er zu einem Schlupfloch, durch das wir gebannt weit ins 21. Jahrhundert starren.« Lothar Schröder, Rheinische Post
»Wie in Der Schwarm zeigt sich Schätzing hier, wie der von ihm bewunderte Michael Crichton, als Meister der Dramatik und der Katastrophen.« Eckart Baier, buchjournal
»[...] ein unterhaltsames und verfilmungsträchtiges Buch, in dessen Subtext eine Parabel der Unterhaltungsindustrie aufscheint.« Hendrik Werner, Die Welt
»[...] gerade in der Ausgestaltung kommunikativer Standardsituationen ist [Frank Schätzing] unschlagbar.« Andreas Rosenfelder, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Ideenreich und intelligent konzipiert, süffig geschrieben: ein guter deutscher Unterhaltungsroman, der endlich einmal die wirklich wichtigen Fragen stellt: Wie kommen wir billig auf den Mond? Was haben wir dort verloren? Und vor allem: Was gibt’s da zu essen?« Denis Scheck, Der Tagesspiegel
Frank Schätzing, geboren 1957 in Köln, studierte Kommunikationswissenschaften, war ...
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Kommentare
Dieses Buch habe ich verschlungen in einem Rutsch!
Zukunft hautnah und realistisch erzählt.
ich konnte nicht aufhören bis zum überraschendem Schluß!
Leider ist ein kleiner Fehler aufgetaucht: auf Seite 1308 heißt die Pilotin leider nun "Lisa", im Buch jedoch "Nina".
Martina Tischler, 28.01.2010
Wer spannenden Agentenstoff liebt, wird mehr als reichlich bedient. In den Fundgruben der Wissenschaft hat Schaetzing allerdings diemal nicht so reichlich gebaggert wie noch in seinem Buch "Der Schwarm" - Staunen erweckende populaerwissenschaftliche Exkurse sind eher selten und wenn, dann flacher gehalten. Und fuer irdische Mofas, die 2025 durch die Luft fliegen sollen, wird langsam die Entwicklungszeit etwas knapp. Ausserdem streicht jetzt Obama auch noch den Weltraumetat zusammen, und grosse Firmenkonsortien, die einspringen wuerden, sind nicht in Sicht. Da moechte man nun eher den Pessimisten glauben, wonach die rein irdischen Probleme derzeit dringender sind. Insoweit erscheint der im Buch beschriebene gewaltige Technologieexport zum Erdtrabanten nur noch als interessante Phantasie, nicht aber als reale Moeglichkeit. Nun ja - gedulden wir uns halt noch ein kleines Jahrtausend ...
Alfred Pocher, 26.02.2010