ISBN: 978-3-462-02586-6
Erscheinungsdatum: 18. Februar 1997
336 Seiten, Taschenbuch
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Gleich sein erstes Buch machte Nick Hornby mit einem Schlag berühmt: Fever Pitch hat beim Publikum und bei den Journalisten wahre Begeisterungsstürme entfacht. Hornbys Buch war bahnbrechend, weil es als erstes auf den Punkt brachte, was Fußballbesessenheit in all ihren ernsten und komischen Facetten ausmacht.
Fever Pitch ist die Geschichte eines Fußballfans, dessen Leben von den seltenen Siegen und zahlreichen Niederlagen seines Clubs bestimmt wird. Der Fan heisst Nick Hornby, sein Verein Arsenal London. Mit wunderbarer Leichtigkeit und sprühendem Witz schildert Hornby die Spiele und sein Leben: In zahlreichen mal amüsanten, mal nachdenklichen Anekdoten erzählt er von der Scheidung der Eltern, dem Alltag in der Vorstadt, dem lustlos absolvierten Studium in Cambridge und den ersten Freundinnen.
Fever Pitch ist der Versuch, einen Blick hinter die Besessenheit zu werfen. »Warum hat die Beziehung, die als Schuljungenschwärmerei begann, beinahe ein Vierteljahrhundert überdauert, länger als irgendeine andere Beziehung, die ich freiwillig eingegangen bin?«
Ein Bestseller in England und Deutschland - Nick Hornbys Kultbuch Fever Pitch erstmals als Paperback. Der Film zum Buch lief im Frühjahr 1997 in den deutschen Kinos.
"Der Brite Nick Hornby ist der Schriftsteller, auf den alle gewartet haben. Er schreibt Geschichten nieder, die das Leben schrieb, und er bedient sich dazu einer Sprache, die das Leben halt so spricht, wenn man es lässt." Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Hornby hat zwei Begabungen: Er ist ein gnadenloser, lebenskluger Beobachter und ein charmanter Plauderer zugleich." Vogue
"Der amüsanteste Autor dieses Frühjahrs? Nick Hornby." Die Welt
Nick Hornby, 1957 geboren, studierte in Cambridge und arbeitete zunächst als Lehrer. Mit ...
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Die ersten Sätze
Ich verliebte mich in den Fußball, wie ich mich später in Frauen verlieben sollte: plötzlich, unerklärlich, unkritisch und ohne einen Gedanken an den Schmerz und die Zerrissenheit zu verschwenden, die damit verbunden sein würden. Im Mai 68 (natürlich ein Datum mit Beigeschmack, obwohl ich noch immer eher an Jeff Astle als an Paris denke), kurz noch meinem elften Geburtstag, fragte mich mein Vater, ob ich mit ihm zum FA-Cup-Finale zwischen West Brom und Everton gehen wolle, ein Kollege habe ihm ein paar Karten angeboten. Ich sagte ihm, daß Fußball mich nicht interessiere, nicht einmal das Cup-Finale wahrheitsgemäß, so weit mir bewußt war. Allerdings sah ich mir eigenartigerweise das ganze Spiel trotzdem im Fernsehen an. Ein paar Wochen später verfolgte ich mit meiner Mutter gebannt das Europapokalfinale der Landesmeister zwischen Manchester United und Benfica, und Ende August stand ich früh auf, um zu hören, wie es United im Finale des Weltpokals ergangen war. Ich liebte Bobby Charlton und George Best (ich wußte nichts von Denis Law, dem dritten der Heiligen Dreifaltigkeit, der das Spiel gegen Benfica verletzungsbedingt verpaßt hatte) mit einer Leidenschaft, die mich vollkommen unerwartet getroffen hatte. Sie hielt drei Wochen an, bis Dad mich zum ersten Mal nach Highbury mitnahm.
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