Buch der Woche

Und dann diese Stille
Harriet Köhler

Buchcover: Und dann diese Stille

»Ein schmerzhaft analytisches Generationen- porträt, das dennoch voller Hoffnung ist.« Neon

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»Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen. Außer uns.« Die Partei

Das kann ja heiter werden: 20 Jahre nach dem Fall der Mauer, im Superwahl- und Jubiläumsjahr 2009, versucht eine schmierige kleine populistische Oppositionspartei in Deutschland die Macht zu übernehmen und das Land wieder zu teilen.

Martin Sonneborn, »Deutschlands Chefsatiriker« (Süddeutsche Zeitung), dokumentiert den unaufhaltsamen Aufstieg dieser Partei. Das Partei Buch ist ein unentbehrliches Brevier für jeden, der in Deutschland an die Macht möchte: Lustiger als das CDU-Parteibuch, auflagenstärker als das SPD-Parteibuch, seriöser als die gesamte FDP!

 

 

Der offizielle Buchtrailer zum Partei Buch

»Nach der Lektüre können Sie Ihre eigene Partei gründen und in Deutschland die Macht übernehmen. Darauf gebe ich Ihnen mein Ehrenwort – ich wiederhole: mein Ehrenwort«, verspricht Martin Sonneborn, Bundesvorsitzender Die Partei.
Sehen und entscheiden Sie selbst, ob nicht auch Sie dringend ein Partei Buch benötigen!

zum Video

 

»Martin Sonneborn ist ein Partisan der Parodie.« Die Welt

Gut aufgestellt: Die Partei (Bundesvorsitzender Sonneborn mit Kranz)

Als Titanic-Chefredakteur hat Martin Sonneborn im August 2004 Die Partei gegründet, um die Mauer wieder aufzubauen. Wenige Wochen später ergaben Forsa-Umfragen, dass 21 Prozent der Bundesbürger sich mit diesem Vorhaben identifizieren können. Heute hat Die Partei über 8000 Mitglieder in Ost und West und immer noch erklären Leute: »Schon mein Großvater war in der Partei, ich möchte auch zu euch!«

Wie werden auch Sie Parteimitglied? Nähere Informationen unter:

 

»Dieser Mann will es wissen. Yes he can!« Spiegel Online

TV-Wahlwerbespots zur Bundestagswahl

Das politische Handwerk hat Martin Sonneborn von der Pike auf gelernt: Zuerst ist er in sämtliche deutsche Parteien eingetreten (lediglich NPD und DVU wollten ihn wegen seiner Aktionen gegen Nazis nicht aufnehmen). Dann führt er mit seiner Titanic-Redaktion undercover medienwirksame Wahlkämpfe im Namen der Hessen-CDU (»Die Ausländer sind da. Schöne Scheiße. Ihre CDU«), der Möllemann-FDP (»Judenfrei und Spaß dabei!«) und der Bayern-SPD (»Wir geben auf. SPD«).

Auch die Aktionen der Partei – Mauerbau am 9. November an der innerdeutschen Grenze (mithilfe der IG Bau), Ebay-Versteigerung von TV-Wahlwerbespots zur Bundestagswahl, Staatsbesuch in Georgien (mit Kniefall und Kranzniederlegung), Kanzlerkandidatinnen-Casting vor 800 Zuschauern (»Wir suchen junge, hübsche Frauen mit politischen Visionen«) – sind stets von Medieninteresse begleitet.

 

Die Partei im Superwahljahr 2009

2009 kommen wir vor lauter Wahlen aus dem Wahlkampf nicht mehr hinaus. Die Partei ist nicht unerfahren, wenn es gilt, mit allen medialen Mitteln um die Gunst des Wahlvolks zu werben. Für die nächsten Monate bereitet sich Die Partei geflissentlich auf die noch anstehenden Kommunalwahlen, vier Landtagswahlen (in Brandenburg, im Saarland, in Sachsen und in Thüringen) und die Bundestagswahl vor.

Sehen Sie hier die besten Wahlreden und Wahlkampfspots aus den letzten Jahren:

 

 

Das Audiobook »Das PARTEI Buch« ist bei Random House Audio erschienen:

 


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