In Sitka, der fiktiven Hauptstadt der Juden in Alaska, ermittelt Detektiv Meyer Landsman, ein abgetakelter Polizist, in einem bizarren Mordfall.

Bestsellerautor Michael Chabon (Wonder Boys, Die Geheimnisse von Pittsburgh, Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay) hat in seinem neuen Roman Die Vereinigung jiddischer Polizisten neben der spannenden Krimihandlung ein irrwitziges literarisches Szenario entworfen – auch so hätte die Geschichte verlaufen können:

Sechzig Jahre lang haben jüdische Flüchtlinge und ihre Nachkommen den Distrikt Sitka in Alaska aufgebaut und sich nach dem Holocaust und dem Zusammenbruch des Staates Israel im Jahre 1948 eine eigene kleine Welt erschaffen: eine Grenzstadt, in der das Leben trotz der klimatischen Widrigkeiten pulsiert und in der Jiddisch Umgangs- und Amtssprache ist. Doch jetzt soll der Distrikt an Alaska zurückfallen und sich die Geschichte wiederholen – erneut droht den Juden Vertreibung und Heimatlosigkeit.

Aber Detective Meyer Landsman vom Morddezernat, hat noch andere Probleme als die bald anstehende »Reversion«: Seine Ehe ist zerbrochen, er trinkt und steckt auch beruflich in einer Sackgasse – nicht mal die Hälfte der Fälle ist gelöst, und sein neuer Chef ist seine Exfrau. Dann wird in dem billigen Hotel, in dem er wohnt, ein Mord begangen. Das Opfer ist ein ehemaliges Schach-Wunderkind, und Landsman beginnt mit seinen Untersuchungen aus bloßer Routine und mit dem Gefühl, dass er dadurch vielleicht noch etwas gutmachen kann.

Doch als von ganz oben die Anweisung ergeht, dass der Fall sofort zu den Akten gelegt werden soll, ermittelt Landsman mit seinem Partner Berko auf eigene Faust weiter. Ihre Untersuchungen führen sie zu Schachmeistern, zu den Gründungsvätern der Stadt Sitka und in religiöse Randbezirke. Meyer Landsman und Berko geraten tief in eine Welt, in der politische Ziele und religiöser Wahn eine gefährliche Allianz eingehen.

Michael Chabons Die Vereinigung jiddischer Polizisten ist ein packender Whodonnit, eine Liebesgeschichte und eine Hommage an die Krimis der 40er-Jahre in einem. Und er lässt das Jiddische auf hinreissende Art wieder lebendig werden.

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Buchtrailer Die Vereinigung jiddischer Polizisten

Michael Chabons Roman Die Vereinigung jiddischer Polizisten, der von den Coen-Brüdern verfilmt wird, ist packender Whodunnit, Liebesgeschichte und Hommage an die Krimis der 40er-Jahre in einem. Sehen Sie hier den amerikanischen Originalbuchtrailer.

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Stimmen zum Roman

»Was diesen Roman über alle anderen erhebt, ist sein Humor und seine Menschlichkeit.« Booklist

»Gibt es eine Kombination von Raymond Chandler und Isaac Bashevis Singer? Vielleicht sogar in einem Paralleluniversum, das Alaska heißt? So etwas kann es geben, wenn man so viel Talent und Fantasie hat wie Chabon. Während er die Konventionen des Kriminalromans nicht aus den Augen verliert, spinnt er einen zutiefst befriedigenden Faden, der Schach, Mord und Politik miteinander verknüpft. Ein weiteres Plus für den Leser: Ein buntes Spektrum an jiddischen Schimpfwörtern und Flüchen.« Stephen King

 

Kleines Jiddisch-Lexikon

In Sitka/ Alaska ist Jiddisch nicht nur Umgangs- und Amtssprache. Die Sitkaer Bevölkerung hat sich auch ihren ganz eigenen (jiddisch-amerikanischen) Sprachschatz geschaffen. Wissen Sie, was ein Masik-Shoyfer ist?

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Buchcover:

Die Vereinigung jiddischer Polizisten

Michael Chabon


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